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Lesungen und Ausstellungen

 
 
Logbuch in der Überseestadt
2012, 2013, 2014, 2015, 2016 ...
Eintritt? Auch unsere Veranstaltungen kosten Geld. Wir versuchen aber die Eintrittspreise so niedrig wie möglich zu halten.
 

Seit der Eröffnung unserer Buchhandlung Logbuch in der Bremer Überseestadt veranstalten wir Lesungen und Ausstellungen in unserem kleinen Buchladen. Unter anderem hatten wir bereits die IllustratorInnen Nadia Budde, Henning Wagenbreth, Carolin Löbbert, Sabine Wilharm & Felix Scheinberger, die AutorInnen Jutta Reichelt, Peer Meter & Dieter Richter, die Kreativen Stefan Bargstedt, Florian Pfeffer, Dirk Uhlenbrock & The Soulcage Department, die SchauspielerInnen Frauke Wilhelm, Hans König, Dietmar Wunder, Rainer Iwersen und Christian Brückner bei uns zu Gast. Ausserdem war es uns möglich, ihm Rahmen unseres Geburtstages zu Beginn eines jeden Jahres, Arbeiten der Bremer KünstlerInnen Pia van Nuland, Miriam Wurster, Isa Fischer und Björn Voigt zu zeigen. Wir werden auch in Zukunft bekannte und unbekannte, lokal und überregional bekannte AutorInnen, Künstler & Kreative einladen. Wenn Sie regelmäßig informiert werden möchten, dann schicken Sie uns bitte eine Mail an info@logbuchladen.de zu oder informieren Sie sich durch unsere Veranstaltungsprogramme.

Unsere nächsten Veranstaltungen sind:

 
 

Friedrich Ani: »Nackter Mann, der brennt«

 
 
bremer kriminal theater (Theodorstraße 13)
Mittwoch 21. September 2016 | 20 Uhr
Eintritt: 12 €
 
Im Rahmen der »Prime Time ¿ Crime Time« kommt der Schriftsteller Friedrich Ani zu einer Gemeinschaftsveranstaltung von Logbuch und dem Bremer Kriminal Theater (BKT) nach Bremen.Ani, geboren 1959, lebt in München. Er schreibt Romane, Gedichte, Jugendbücher, Hörspiele, Theaterstücke und Drehbücher. Sein Werk wurde mehrfach übersetzt und vielfach prämiert, u.a. mit dem Adolf-Grimme-Preis und dem Bayerischen Fernsehpreis. Seine Romane um den Vermisstenfahnder Tabor Süden machten ihn zu einem der bekanntesten deutschsprachigen Kriminalschriftsteller. Friedrich Ani ist Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste und des Internationalen PEN-Clubs. Sein Roman Der namenlose Tag (2015), ausgezeichnet mit dem Deutschen Krimipreis, markierte Anis Wechsel zu Suhrkamp. Der Autor liest aus seinem neuen Kriminalroman »Nackter Mann, der Brennt«. Die Lesung wird nach dem Umzug des BKT auf das Gelände der Union Brauerei in Bremen-Walle /Theodorstraße stattfinden.

 
 
Im Alter von vierzehn Jahren flieht ein Junge aus dem süddeutschen Dorf Heiligsheim. Vierzig Jahre später kehrt er als Ludwig, »Luggi« Dragomir zurück: Alkohol, Drogen und alle gegen sich und die anderen ausgefochtenen Kriege in Berlin verhinderten nicht das ständige Wiederleben des Missbrauchs seiner Spielkameraden und seiner selbst durch die Honoratioren von Heiligsheim. Die Schuldgefühle, diese Jungen nicht beschützt zu haben, treiben ihn an: »Je mehr Zeit ich im Dorf verbrachte, desto mehr Kinder kamen zurück und scharten sich in meinem Kopf ums schwarze Brot der Erinnerung.«
Seit seiner Anwesenheit verschwinden gleich mehrere ältere Herren, einige werden tot aufgefunden ¿ ob durch Unfall oder Mord, das versucht Kommissarin Anna Darko herauszufinden. Dabei gerät auch Ludwig ins Visier, da er ein Verhältnis hat mit der Ehefrau eines der Vermissten, den er als Gefangenen im eigenen Haus malträtiert. Denn in Ludwig Dragomir hatte Wut die Oberhand erlangt, und nun »durfte sie brennen«: »Da stand ich, am Rand der Nacht, zum Morden geboren, zum Sterben bereit und starb nicht und mordete noch lang nicht genug.«
Wie aus Opfern Täter werden, in welcher Weise dieser unaufhaltsame, alle Grenzen der Grausamkeit sprengende Prozess abläuft ¿ dies erzählt Friedrich Ani, der Meister des Noir, einfühlsam, überraschend und bis ins kleinste Detail und auf eine Weise, die ihresgleichen nicht hat.

Bernadette Conrad: Die kleinste Familie der Welt - Vom entspannten Leben allein mit Kind

 
 
Logbuch in der Überseestadt
Donnerstag 22. September 2016 | 19 Uhr 30
Eintritt: 8 €
 
Die kleinste Familie der Welt - das sind zunächst die Autorin selbst und ihre Tochter. Aber ist auch jede 5. Familie in Deutschland: Alleinerziehenden-Familien und ihre kreativen, spannenden Lösungen für ein Leben, das sie mal anders geplant hatten. Einem vierfach höheren Armutsrisiko ausgesetzt als andere, sind sie dennoch die am stärksten wachsende Familienform. Gezwungen, eigene Wege zu finden und zuerfinden, bringen sie oft Kinder hervor, die selbstständig undmitfühlend sind, gute Teamplayer und loyale Mitstreiter.Bernadette Conrad erzählt aus dem Alltag in ihrer und in acht anderen Familien: Wie geht Streiten zu zweit, wenn niemand anders da ist, zu dem man flüchten kann? Wohin geht man an Weihnachten? Wer oder was füllt die Leerstellen von Partner und Geschwistern? Obwohl knapp vier Millionen Menschen in Deutschland - Eltern und minderjährige Kinder - in Alleinerziehenden-Familien leben, ist dieser vielfältige Alltag doch eine weitgehend unbekannte Welt. Aus dieser Welt erzählt sie - von Caroline, die allein mit ihren Zwillingen ihren Traum vom besseren Leben in Skandinavien nicht aufgab. Von Patrick, der nach dem Tod seiner Frau und harten Jahren zurückfand zum guten Leben allein mit Kind. Von Johanna, die in Kalifornien versucht, den Schaden eines manipulierenden Ex-Partners so klein wie möglich zu halten und ihrem Kind den Reichtum zweier Kulturen zu vermitteln. Von fünf weiteren Familien - und von Schriftstellerinnen wie Doris Lessing, Hanna Johansen oder Cornelia Funke, die ihr Auskunft gaben zu ihrem Leben als Alleinerziehende - oder Alleinerzogene.Cornelia Funke zum Buch:»Ich freue mich wirklich sehr, dass Bernadette Conrad mit diesem Buch ein Loblied auf die kleinste Familie dieser Welt singt! Es gibt immer noch so viele Vorurteile über Alleinerziehende und Kinder, die nicht in angeblich `kompletten¿ Familien aufwachsen, obwohl wir alle wissen, wie oft traditionelle Familiensituationen versagen! Ich hoffe, diese wichtige Veröffentlichung wird daran endlich etwas ändern und der Liebe, Geduld und Eltern-Kunst all der Frauen (und Männer) Anerkennung verschaffen, die ein Kind oder mehrere allein großziehen.«

 
 
Gemeinhin hält man One-Hit-Wonder für Eintagsfliegen, die es mit mehr Glück als Verstand in die Charts geschafft haben, denen aber dasKönnen oder das Durchsetzungsvermögen für die ganz große Karriere fehlen. Die oft bewegenden und immer erstaunlichen Geschichten hintersolchen "Ein-Hit-Wundern" kennen die meisten aber nicht.In diesem Buch erzählen Carolin Löbbert und Marcus Lucas achtzig dieser Geschichten, liebe- und humorvoll illustriert: Von legendären Rock'nRoll- und R&B-Helden der 1950er wie Screamin' Jay Hawkins ("I Put A Spell On You") oder Carl Perkins ("Blue Suede Shoes") bis zuden Internet-Phänomenen des 21. Jahrhunderts wie Psy ("Gangnam Style") oder Baauer ("Harlem Shake"). Von obskuren Bands und Künstlern,deren Namen mittlerweile kaum noch jemand mit ihren unvergesslichen Hits verbinden kann - wer kennt schon Domenico Modugno ("Volare"), Bruce Channel ("Hey! Baby") oder Norman Greenbaum ("Spirit In The Sky")? - bis zu Promis wie Prinzessin Stephanie von Monaco ("Irresistible"), Patrick Swayze ("She's Like The Wind") oder Paris Hilton ("Stars Are Blind"). Vorsicht beim Durchblättern: Ohrwürmer sind garantiert!

Larissa Bertonasco, Stephanie Wunderlich und Maria Luisa Witte: SPRING Magazin #13

 
 
Logbuch in der Überseestadt
Freitag 7. Oktober
Eintritt: 5 €
 
SPRING wurde 2004 von der gleichnamigen Künstlerinnengruppe in Hamburg gegründet. Seitdem erscheint jedes Jahr ein neuer Band der Anthologie, der die unterschiedlichsten Arbeiten aus den Bereichen Comic, Illustration und freier Zeichnung zu einem Thema bündelt. Wir präsentieren die 13. Ausgabe: The Elephant in the Room, die in Kooperation mit 8 indischen Kolleginnen entstanden ist. Es kommen Larissa Bertonasco, Stephanie Wunderlich und Maria Luisa Witte.

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Indien ist ein Land voller Gegensätze - und der von der Globalisierung rasant vorangetriebene wirtschaftliche Wandel hat auch Einfluss auf die Stellung der Frau innerhalb der indischen Gesellschaft. Sozialbeziehungen verändern sich, die Liebesheirat setzt sich durch, Frauen machen Karriere in Wirtschaft, Politik oder Kultur, die Frauenbewegung ist stark. Doch leider gilt das nicht überall in Indien, gerade in den dörflichen Gemeinschaften leiden noch immer Millionen von Frauen unter Repression und Gewalt, wie wir sie aus den Medienberichten kennen.Acht deutsche SPRING-Zeichnerinnen haben in einer Schriftstellerresidenz nahe Bangalore acht ihrer indischen Kolleginnen getroffen und mit ihnen gemeinsam die aktuelle Ausgabe des Magazins erarbeitet. In den Comics und Zeichnungen erzählen sie vom Leben als Frau in unterschiedlichen Kulturen, von Vorbildern, offenen Fragen, Sexualität, Stolz, Gewalt und Konflikten. Die Geschichten sind unterhaltsam und dramatisch, persönlich und allgemeingültig. Viele von ihnen drehen sich um einen oft ignorierten Zustand, den kaum einer anzusprechen wagt - »The elephant in the room«, wie es im Englischen so schön heißt.SPRING wurde 2004 in Hamburg gegründet. Seitdem erscheint jedes Jahr im Sommer ein neuer Band der Anthologie, der die unterschiedlichsten Arbeiten aus den Bereichen Comic, Illustration und freier Zeichnung zu jeweils einem Thema bündelt. Die Gruppe besteht seit Beginn ausschließlich aus Frauen und ist mittlerweile ein solides und wichtiges Netzwerk für Zeichnerinnen in Deutschland.Seit 2015 erscheint SPRING im mairisch Verlag.

Tom Appleton: Hessabi

 
 
Logbuch in der Überseestadt
27. Oktober 2016 | 19 Uhr 30
Eintritt: freiwillig, der Autor liest auf Hut ...
 
»Hessabi« ist ein persischer Roman auf deutschem Boden, die Coming-of-Age-Geschichte eines Persers, der im Deutschland der 60er-Jahre aufwächst. Jeans, Zigaretten, Politik, die erste große Liebe und immer wieder die Beatles prägen die Erzählung des Protagonisten Adam, dem Tom Appleton eine unverwechselbare und unvergleichlich komische Stimme zwischen Erwachsenwerden, Genie und Wahnsinn verleiht.Bonn, Coburg und Heidelberg sind die schulischen Stationen, die der jugendliche Adam Hessabi seinen schlechten Noten und dem großen Ehrgeiz seiner etwas verrückten Eltern zu verdanken hat Hessabi ist Perser und hat wohl gerade deshalb die Gabe, seinem Aufwachsen in Deutschland mit einer gewissen Distanz zu begegnen. Schonungslos erinnert er sich an sadistische Lehrer, Jugendriten und die kleinen verbotenen Fluchten in Musik und Mädchen.An seine Kindheit, die Adam offenbar in Persien verbracht hat, erinnert er sich nicht. Immer wieder stolpert er über seine Vergangenheit. Doch sosehr er das Rätsel um seine Herkunft lösen möchte, es wird ihm nicht gelingen. Im Gegenteil: Seine Familie verstrickt ihn zunehmend in ihre Bande, denn auf fast jede rebellische Pubertät folgt erst einmal die Kapitulation der vermeintlichen Vernunft.

 
 
»Hessabi« ist ein persischer Roman auf deutschem Boden, die Coming-of-Age-Geschichte eines Persers, der im Deutschland der 60er-Jahre aufwächst. Jeans, Zigaretten, Politik, die erste große Liebe und immer wieder die Beatles prägen den Ton des Neuseeländers Tom Appleton, der dem jungen Protagonisten eine unverwechselbare Stimme zwischen Erwachsenwerden, Genie und Wahnsinn verleiht.Bonn, Coburg und Heidelberg sind die schulischen Stationen, die der jugendliche Adam Hessabi seinen schlechten Noten und dem großen Ehrgeiz seiner etwas verrückten Eltern zu verdanken hat Hessabi ist Perser und hat wohl gerade deshalb die Gabe, seinem Aufwachsen in Deutschland mit einer gewissen Distanz zu begegnen. Schonungslos erinnert er sich an sadistische Lehrer, Jugendriten und die kleinen verbotenen Fluchten in Musik und Mädchen.An seine Kindheit, die Adam offenbar in Persien verbracht hat, erinnert er sich nicht. Immer wieder stolpert er über seine Vergangenheit. Doch sosehr er das Rätsel um seine Herkunft lösen möchte, es wird ihm nicht gelingen. Im Gegenteil: Seine Familie verstrickt ihn zunehmend in ihre Bande, denn auf fast jede rebellische Pubertät folgt erst einmal die Kapitulation der vermeintlichen Vernunft.

Friedo Lampe. Ein Schriftsteller aus Walle.

 
 
Lox Bar | Café | Kneipe | Bremerhavener Str. 41
Mittwoch 23. November 2016 | 19 Uhr 30
Eintritt: 8 €
 
Anlässlich des 70sten Todestages des Bremer Schriftstellers Friedo Lampe legt der Logbuch Verlag in seiner Reihe von Pressendrucken eine Auswahl seiner besten Erzählungen neu auf, ausgewählt und mit einem Nachwort versehen von Dr. Hendrik Werner, Feuilleton-Chef des Bremer Weser-Kuriers, und illustriert von Dirk Uhlenbrock.Lampe wurde 1899 im Hafenquartier des Bremer Stadtteils Walle am nicht mehr existenten Bülowplatz geboren und gilt trotz seinen schmalen Werkes als einer der großen, neu zu entdeckenden Autoren seiner Zeit. Jahrelang wurde sein Werk in Bremen unter anderem vom leider kürzlich verstorbenen Übersetzer und Autoren Jürgen Dierking gepflegt, er hatte auch die mittlerweile leider vergriffene Gesamtausgabe Friedo Lampes 1999 im Wallstein Verlag mitbegleitet.Friedo Lampe selbst hatte nicht viel Glück mit seinem Werk: Sein erster Roman »Am Rande der Nacht« wurde 1933 wegen relativ offen dargestellter Homosexualität und dem Verhältnis einer Bremer Hausfrau zu einem Schwarzen von den Nationalsozialisten eingezogen. Und das Erscheinen seines Erzählbandes »Von Tür zu Tür« erlebte er leider nicht: zu Kriegsende erkannt ein sowjetischer Soldat den abgemagerten Autorne nicht in seinem Wehrpass, hielt ihn für einen flüchtigen Nazi und erschoss ihn in Kleinmachnow.Anlässlich des 4. Pressendruckes unserer Verlagsreihe liest die Waller Schauspielerin Manuela Weichenrieder in der Waller Kneipe Lox. Viel kennen sie von unserer beliebten Reihe »Wein & Literatur«, die seit einiger Zeit regelmäßig am Europahafen stattfindet.

 
 

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