Hauptmenu:


Lesungen und Ausstellungen

 
 
Logbuch in der Überseestadt
2012, 2013, 2014, 2015, 2016, 2017 ...
Eintritt? Auch unsere Veranstaltungen kosten Geld. Wir versuchen aber die Eintrittspreise so niedrig wie möglich zu halten.
 

Seit der Eröffnung unserer Buchhandlung Logbuch in der Bremer Überseestadt veranstalten wir Lesungen und Ausstellungen in unserem kleinen Buchladen. Unter anderem hatten wir bereits die IllustratorInnen Nadia Budde, Henning Wagenbreth, Carolin Löbbert, Sabine Wilharm & Felix Scheinberger, die AutorInnen Jutta Reichelt, Peer Meter & Dieter Richter, die Kreativen Stefan Bargstedt, Florian Pfeffer, Dirk Uhlenbrock & The Soulcage Department, die SchauspielerInnen Frauke Wilhelm, Hans König, Dietmar Wunder, Rainer Iwersen und Christian Brückner bei uns zu Gast. Ausserdem war es uns möglich, ihm Rahmen unseres Geburtstages zu Beginn eines jeden Jahres, Arbeiten der Bremer KünstlerInnen Pia van Nuland, Miriam Wurster, Isa Fischer und Björn Voigt zu zeigen. Wir werden auch in Zukunft bekannte und unbekannte, lokal und überregional bekannte AutorInnen, Künstler & Kreative einladen. Wenn Sie regelmäßig informiert werden möchten, dann schicken Sie uns bitte eine Mail an info@logbuchladen.de zu oder informieren Sie sich durch unsere Veranstaltungsprogramme.

Unsere nächsten Veranstaltungen sind:

 
 

Wein & Literatur #4

 
 
Weinlager Speicher 1 | Ludwig von Kapff
23. Februar 2017 | 19 Uhr 30
12 €
 
Bereits zum 4. Mal kommt die Bremer Performarin und Schauspielerin Manuela Weichenrieder für uns ins Weinlager Speicher 1 in der Bremer Überseestadt, um »weinige« Texte zu »literarischen« Weinen zu lesen. Letztere werden übrigens wie immer von Klaus Peper von Ludwig von Kapff vorgestellt.

 
 

Rainer Iwersen liest »Die Reise mit der Snark« von Jack London

 
 
Logbuch in der Überseastadt
Freitag 10. März 2017 | 19 Uhr 30
Eintritt: 8 €
 
Wir haben uns verliebt: in eine feine Klassikerreihe vom mare Verlag. Und da die Bücher so schön sind und die Texte noch viel schöner, haben wir Rainer Iwersen gebeten, uns ein paar von ihnen vorzulesen. Sechs an der Zahl werden es 2017 sein. Zweiter Teil unserer Lesereihe mit Rainer Iwersen und Klassikern der Mare Verlag Reihe: Jack Londons »Die Reise mit der Snark«.

 
 
Zeitungsleser in ganz Amerika waren besorgt, als Jack London ankündigte, mit einem Segelboot um die Welt reisen zu wollen ¿ und Monate später vor allem amüsiert: Denn das Boot, das der Autor sich eigens bauen ließ, wurde und wurde nicht fertig, verschlang Unsummen von Geld und wurde bald zum Gespött der Nation. Jack London ließ sich nicht beirren. Im April 1907 stieß die Snarkendlich in See und verließ San Francisco mit Kurs auf Hawaii. Doch bereits kurz nach dem Auslaufen setzten sich die Pannen fort: Der Schiffsmotor erwies sich als unbrauchbar, die Inneneinrichtung fiel auseinander, der Schiffskoch konnte nicht kochen, niemand an Bord beherrschte die Navigation und der Hilfsnavigator glaubte fest daran, dass das Schiff im Inneren einer hohlen Erdkugel segelte.
Keine Frage: Die Reise war ein Debakel. Und trotzdem verbrachte Jack London an Bord der Snark, in Gesellschaft seiner über alles geliebten Frau Charmian, die wohl glücklichste Zeit seines Lebens. Dies zeigt auch sein Bericht über die Reise, der selbstironisch, unterhaltsam und ohne Aussparung der peinlichen Details von allen Heldentaten, Malheurs und Abenteuern erzählt: von der katastrophalen Überfahrt nach Honolulu, einem Besuch der Leprakolonie auf Molokai, ersten Erfahrungen mit dem Surfsport, von Begegnungen mit exzentrischen Einsiedlern, gefährlichen Riesenkakerlaken und von dem endlosen Warten auf einen Fliegenden Fisch. Voller Leben und Komik ist diese Geschichte eines grandiosen Scheiterns, in welcher Jack London mit Inbrunst einer einzigen Maxime folgte, die da hieß: »I like«.

Einen Roman in 60 Minuten erfinden

 
 
Lox Café Bar Kneipe | Bremen Walle
22. März 2017
8 €
 
Eine kurzweilige und interaktive Einführung in das Erzählen von Geschichten mit Jutta Reichelt und ihrem druckfrischen Geschichten-Generator
Wie könnte eine Schreibanregung aussehen, die Erzählfreude weckt und den Keim einer möglichen Geschichte bereits aufblitzen lässt? Mehrere Jahre hat die Schriftstellerin Jutta Reichelt getüftelt und getestet, bis er rund lief: ihr Geschichten-Generator. Objektiv betrachtet besteht er aus je acht Karten mit Figuren, Orten, Dialogsätzen und einigen Blankokarten. Aber schon zwei oder drei Karten reichen meist aus, um phantastische Räume zu eröffnen.
Was könnte nicht alles los sein, wenn Emma (sehr klug) auf einem Friedhof, jemanden sagen hört: ¿Ich habe dich beobachtet.¿ Oder hört sie es nicht, sagt sie es selbst? Und warum ist Emma überhaupt auf dem Friedhof? Miniaturen und Kurzgeschichten, Krimis und Gedichte sind bereits durch den Generator inspiriert worden ¿ und nun, endlich, kann man ihn auch kaufen, in einer von Axel Stiehler gestalteten und handgedruckten Version.
In ihren Workshops setzt Jutta Reichelt den Generator regelmäßig ein, um aus einer zufälligen Auswahl an Karten und den spontanen Vorschlägen der Teilnehmer.innen den groben Handlungsablauf eines Romans zu entwickeln. Diese kurzweilige und humorvolle Einführung in das Erfinden und Planen von Geschichten steht an diesem Abend einmal allen offen. Jutta Reichelt ist Schriftstellerin, Bloggerin (www.juttareichelt.com) und Dozentin für Kreatives und Literarisches Schreiben. Sie war nominiert für den Virenschleuderpreis und ist ¿Bremer Ideenmacherin 2015¿. Zuletzt erschien ihr Roman ¿Wiederholte Verdächtigungen¿ (Klöpfer & Meyer 2015) sowie 2014 im Logbuchverlag ¿Es wäre schön¿, ein Pressendruck mit vier Erzählungen.

 
 
Jutta Reichelt erzählt in ihrem schmalen, aber gewichtigen Roman (an dem sie gut sechs Jahre arbeitete) ganz unaufgeregt, fast beiläufig von Menschen, die sich oder anderen keine Auskunft geben, keine Antwort geben können - über sich selbst. Weil sie ihre eigene Geschichte nicht kennen. Weil ihnen die Worte fehlen oder weil sie den erlebten Schrecken niemandem zumuten wollen.Jutta Reichelt: eine einfühlsame, eine »hintergründige« Wahrnehmerin. Eine Erzählerin mit Tiefgang. Und trotzdem nicht »schwer«. Und ja doch: eine richtige literarische Entdeckung.

Rainer Iwersen liest »Heute dreimal ins Polarmeer gefallen« von Arthur Conan Doyle

 
 
Logbuch in der Überseestadt
28. April 2017 | 19 Uhr 30
8 €
 
Wir haben uns verliebt: in eine feine Klassikerreihe vom mare Verlag. Und da die Bücher so schön sind und die Texte noch viel schöner, haben wir Rainer Iwersen gebeten, uns ein paar von ihnen vorzulesen. Sechs an der Zahl werden es 2017 sein.

Rainer Iwersen, geboren 1945; Studium der Literatur und Philosophie in München; Schauspielstudium an der Staatlichen Hochschule für Musik und Theater in Hamburg; verschiedene Engagements als Schauspieler und Regisseur; 1984 Mitbegründer der bremer shakespeare company; seither auch Übersetzer, speziell von Shakespeare-Stücken (bei S. Fischer im Theaterverlag), u.a. Romeo und Julia, Was Ihr Wollt, Ein Sommernachtstraum, Der Sturm, König Lear, Macbeth; seit 1995 als Gast für die bsc tätig; Arbeit als Übersetzer, freier Regisseur und Rezitator/Sprecher, u.a. mit Uli Beckerhoff, Michael Berger, Mellow Melange, Hille Perl/Lee Santana und dem Nomos-Quartett. 2016 begeisterte Rainer Iwersen mit einer Jane-Austen-Lesung im Logbuchladen.

 
 
130 Jahre verschollen, nun erstmals auf Deutsch erhältlich
»Eine der aufregendsten literarischen Entdeckungen der letzten Jahre«
Philip Hoare, Daily Mail

Diese Chance konnte er sich nicht entgehen lassen: Im Frühjahr 1880, er war knapp 21 Jahre alt und studierte Medizin in Edinburgh, wurde Arthur Conan Doyle gefragt, ob er für sechs Monate als Schiffsarzt auf dem Walfänger Hope anheuern wollte. Er wollte - nicht ahnend, dass die Reise ins eisige Polarmeer verborgene Talente in ihm hervorbringen würde: Bald schon war Doyle weniger als Arzt gefragt denn als begnadeter Schütze, der sich unermüdlich an der Jagd auf Robben und Vögel beteiligte und mutig auf Eisschollen hinauswagte (von denen er so oft herunter und ins Wasser fiel, dass der Kapitän ihn den »großen Eistaucher« nannte). An Bord lernte Doyle das endlose Warten auf den Wal kennen, diskutierte über Philosophie und Religion, boxte mit Schiffskameraden und begeisterte sich für eine im Gurkenglas gehaltene Meeresschnecke, die er »John Thomas« taufte - vor allem aber führte er ein Tagebuch, in dem er das Erlebte festhielt, womit er gleichzeitig das Fundament für sein späteres Schreiben legte.
Doyles Polartagebuch ist ein einzigartiges Dokument, verfasst in tadelloser Handschrift und ergänzt durch zauberhafte Zeichnungen von Jagdszenen, Schiffen und Meerestieren. Anschaulich und lebendig zeigt es uns jenen abenteuerlustigen und gewitzten Mann, der es später mit seinen Geschichten um Sherlock Holmes zu Weltruhm bringen sollte.

Rainer Iwersen liest »Das offene Boot« von Stephen Crane

 
 
Logbuch in der Überseestadt
16. Juni 2017
8 €
 
Teil unserer Lesereihe mit Klassiker-Ausgaben des mare-Verlages. Es liest der Bremer Übersetzer, Schauspieler und Regisseur Rainer Iwersen.

 
 
Stephen Crane war ein Getriebener, er lebte ein Leben unter Hochdruck, als hätte er geahnt, dass ihm nur wenig Zeit bemessen war. Geboren 1871 in Newark, New Jersey, starb er nur achtundzwanzigjährig an Tuberkulose, dieer sich vermutlich als Schiffbrüchiger nach dem Untergang der Commodore zugezogen hatte - eine Erfahrung, deren literarische Verarbeitung seinen Ruhm als Erzähler begründen sollte.Kritiker sahen in Crane durch seine intensiven Milieustudien und die Nähe zur Reportage den ersten amerikanischen Naturalisten, doch weist der Autor mit seinen Stilbrüchen, der rhythmisierten Sprache und den geradezu filmischen Dialogen eher ins 20. Jahrhundert, zu Faulkner und Joyce.Hier nun sind Stephen Cranes stärkste (Meeres-)Erzählungen vereint - größten- teils erstmals auf Deutsch. Sie laden ein, diesen noch viel zu wenig bekannten Pionier der nordamerikanischen Moderne (neu) zu entdecken.

Warenkorb

Es befinden sich keine Artikel im Warenkorb.
Siegel Paypal und SSL

Ihre Vorteile

Versandsvoteile
Schneller
Versand
Über 500.000 sofort lieferbare Titel, Portofreier ÜberNacht-Express
Lieferungsvorteile
Flexible
Lieferung
Postversand, Abholung, Download, Lieferungen an verschiedene Adressen
Formatsvorteile
Auswahl
mit Format
5,6 Mio. Bücher, Hörbücher, eBooks, Downloads, gebrauchte Bücher & mehr
Alles über Ihre Vorteile
* Alle Preise verstehen sich inkl. der gesetzlichen MwSt.
Informationen über anfallende Versandkosten finden Sie hier.
akzeptierte Zahlungsarten: offene Rechnung, Überweisung, Visa, Master Card, American Express, Paypal
Jetzt für nur 19 Euro das eigene Buch und eBook veröffentlichen